Ohne Sorge Natur genießen

BUND gibt Tipps zum Umgang mit Zecken und Wespen

Der Sommer und die Ferienzeit sind nahe, und die Menschen drängt es zu Freiluftaktivitäten in die Natur. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) gibt jetzt Tipps, wie man sich gegen Zecken und Wespen wappnen und trotzdem die Natur unbeschwert genießen kann.

„Bei einer Tour durchs Unterholz oder in hochgewachsenen Wiesen sollte auf jeden Fall dicht schließende Kleidung getragen werden“, rät Bernd Quellmalz, BUND-Regionalgeschäftsführer Weser-Elbe. „Denn Zecken, die nicht an die Haut kommen, können dort auch nicht stechen.“ Die Spinnentiere lassen sich übrigens nicht von Bäumen fallen, sondern lauern in der Regel an bis zu 1,50 Meter hohen Pflanzen auf ihren nächsten Wirt. Sollte es eine Zecke auf die Haut geschafft haben, sucht sie zunächst nach einer geeigneten Einstichstelle. „Diese Zeit können wir nutzen, das Tier zu entfernen“, gibt Quellmalz einen Tipp. „Es lohnt sich also, immer wieder zwischendurch gut zugängliche Körperteile abzusuchen.“ Wenn dann doch eine Zecke gestochen hat, sollte das Tier ohne es zu quetschen nach oben aus der Haut gedreht werden. „Je schneller dies getan wird, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion mit den Erregern von Borreliose oder Hirnhautentzündung“, erklärt der Biologe. Bleibt beim Herausdrehen der Kopf der Zecke in der Wunde, sei dies kein Grund zur Sorge. Mit dem Entfernen des Zeckenkörpers habe man die Gefahr einer Infektion gebannt. Um eine Fremdkörperreaktion zu vermeiden, sollte man sich den Kopf der Zecke vom Hausarzt entfernen lassen.

„Sollten dagegen Hornissen, Wespen und Bienen aufdringlich und lästig werden, hilft nur eins“, ist Quellmalz überzeugt. „Ruhig bleiben und auf keinen Fall um sich schlagen!“ Denn die Insekten stechen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Außerdem sollten süße Speisen und Getränke im Freien abgedeckt werden, um zum Beispiel Wespen gar nicht erst anzulocken. Sinnvoll ist es auch, im Freien Strohhalme zu benutzen statt aus der offenen Flasche zu trinken. „Wer Kindern die Reste von Süßigkeiten aus dem Mundbereich abwischt, vermindert das Risiko eines Stichs. Ebenso, wer vermeidet, auf Wiesen mit Fallobst barfuß zu laufen.“, empfiehlt der BUND-Sprecher.
Die Natur unbeschwert erleben und genießen zu können, sei gerade für gestresste Menschen oftmals die ideale Erholung, so der Umweltverband. Für die Region Weser-Elbe mit seinen Landkreisen Cuxhaven, Osterholz und Wesermarsch sowie der Stadt Bremerhaven hat der BUND ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Interessierte sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in der Natur teilzunehmen.

Das BUND-Jahresprogramm „Natur erleben, Natur genießen 2017“ für die Region Weser-Elbe wird gegen Einsendung eines frankierten DIN-lang-Rückumschlags (0,70 Euro) an die BUND-Regionalgeschäftsstelle, z.Hd. Bernd Quellmalz, Borriesstraße 19, 27570 Bremerhaven zugeschickt. Alle BUND-Veranstaltungen und den Kalender zum Herunterladen (pdf) gibt es hier...



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Kontakt

Bernd Quellmalz
Regionalgeschäftsführer

BUND-Regionalgeschäftsstelle Weser-Elbe
Borriesstraße 19
27570 Bremerhaven
0176 / 51 63 80 85
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