Natur in der Stadt

Als Städter scheinen Bremer mit grünen Rückzugsgebieten verwöhnt angesichts der kurzen Wege in die natürlichen Oasen. Doch gerade dieser Umstand sollte zeigen, wie verzahnt Mensch und Natur sind. Letztlich ist unser seelisch-geistiges Wohlbefinden, unsere Lebensqualität, eng an die Natur geknüpft. Und Tiere und Pflanzen gedeihen in der gemeinsamen Umwelt nur durch Pflege und Rücksicht.

Ein Mehr an Natur hat deshalb gute Gründe:  Vielfältige Tier- und Pflanzenarten wirken positiv auf den Grundwasserhaushalt, verbessern Luft- und Klimawerte und ermöglichen Naturerleben und Naherholung. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man, wie vielgestaltig Natur in der Stadt gedeiht.

Wer dabei nur an Fassadengrün und Park- und Grünanlagen denkt, hat aber zu kurz gedacht. Auf städtischen Brachflächen tummeln sich zahlreiche Arten wie Wildbiene oder Sandlaufkäfer, Stadtbäume und Alleen senken den städtischen Lärmpegel und sind Nahrungsgrundlage für viele Tiere. Streuobstwiesen und Gartenanlagen bilden nicht nur einen Ruhepol für den Menschen, sondern sichern auch die Existenz vieler Arten.

Etliche Pflanzen und Tiere haben sich bereits an die speziellen Lebensbedingungen in der Stadt angepasst wie etwa die Fledermaus, für andere müssen erst wieder neue Lebensräume, grüne Inseln,  geschaffen werden.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die grünen Oasen Bremens und ihre Bewohner vor und zeigen Ihnen, wie auf einfache Weise die biologische Vielfalt im Stadtraum erhöht werden kann.



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