Flussniederungen im Bremer Becken

Die Wümme im Bremer Blockland
Die Wümme ist der letzte unverbaute Fluss Nordwest-Deutschlands

Bremen wurde auf einem Dünenzug mitten im weiten Sumpfland von Weser, Wümme, Hamme und Ochtum, auch Bremer Becken genannt, erbaut. Noch heute sind diese Flussniederungen als Feuchtwiesengürtel um die Stadt erhalten. Sie beherbergen zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten, z.B. das Blaukehlchen und das Sumpfgreiskraut, und sie sind für die Naherholung der Bremer Bevölkerung unverzichtbar.

Seit über zwanzig Jahren kämpft der BUND für den Erhalt dieser Feuchtgebiete. In dieser Zeit wurden circa 1800 Hektar unter Naturschutz gestellt. Viele Flächen sind als europäische Vogelschutzgebiete gemeldet. In den Borgfelder Wümmewiesen, in der Fischerhuder Wümmeniederung und in den Hammewiesen bei Osterholz-Scharmbeck werden mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland Naturschutzgroßprojekte durchgeführt. Gleichzeitig gehen fortlaufend große Gebiete durch den Flächenverbrauch der Stadt Bremen und der Städte und Ortschaften im Bremer Umland für Gewerbe, Hafen, Verkehr und Wohnen verloren, ca. 150-200 ha pro Jahr!

Der Flächenverbrauch ist heute die größte Gefährdungsursache für die Flussniederungen im Bremer Becken. Daneben wirken sich die zahlreichen Weservertiefungen und die Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung negativ auf die Landschaft, die Tiere und Pflanzen der Flussniederungen im Bremer Becken aus.



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